Farbenzauber: Wachs & Aquarell

Datum/Zeit
am 03.03.2019 um 9:15 Uhr
Art der Veranstaltung: Vernissage


Foto: Andrea Grube

„Es ist im Malen etwas Unendliches.
In den Farben sind verborgene Dinge von Harmonie oder Kontrast, Dinge, die durch sich selbst wirken und die man durch kein anderes Medium ausdrücken kann.“ (V.van Gogh).
Mach doch mal eine eigene Ausstellung, …zeige deine Arbeiten,…für deine Schüler hast du unzählige Ausstellungen organisiert,… Jetzt ist es soweit.

Ich kann im Hohhaus Museum Lauterbach meine Bilder der Öffentlichkeit präsentieren. Darauf freue ich mich sehr. Ich bedanke mich bei der Leitung des Museums für diese Möglichkeit und für die besondere Wertschätzung meiner künstlerischen Arbeiten und meiner Person.

Die Ausstellung zeigt Werke in Aquarell und Wachs. Meine Liebe zur Farbe, meine Neugier und Experimentierfreudigkeit brachten mich zur Enkaustik. Enkaustik ist eine künstlerische Maltechnik, bei der in Wachs gebundene Farbpigmente heiß auf den Malgrund aufgetragen werden. Diese Technik hat eine längere Tradition als die Ölmalerei und erlebte ihre Blütezeit in der Kunst der griechisch – römischen Antike.

Das Wort Enkaustik wird seit mehr als zweieinhalb Jahrtausenden verwendet (abgeleitet von dem griechischen Wort enkauston, eingebrannt). Während heute elektrisch geheizte Malgeräte (Maleisen) verwendet werden, war die Handhabung für damalige Künstler eine sehr aufwendige Technik, jedoch ermöglichte gerade sie die Blüte der antiken griech-schen Malerei. Der Farbenzauber, die Einmaligkeit eines jeden Bildes, die Herausforderung an die persönliche Phantasie,die Vielfalt der Ergebnisse, aber auch die schnelle Vergänglichkeit eines wunderschönen Entwurfes, wenn das heiße Maleisen das Bild so verändert, wie man es nicht beabsichtigte, haben mich dazu inspiriert, das Malen mit dem „Bügeleisen“ zu meistern. Es ist für mich immer eine neue Herausforderung, die mich mit Freude erfüllt. „Das Geheimnis der Kunst liegt darin, dass man nicht sucht, sondern findet“ (Pablo Picasso). Von Kindesbeinen an liebe ich es, zu zeichnen, zu malen, zu gestalten, zu experimentieren. Ich mag es, die Farben und Formen in Bildern einzufangen, meine Emotionen, meine Ideen, meine Sicht auf die Dinge auf Papier oder Leinwand zu bringen. Alles, was mir als kleines Kind in die Finger kam, wurde spontan zum Malen und Gestalten verwendet. Sicher auch zum Leidwesen meiner Familie, die sich wahrscheinlich nicht immer über die „Neubemalungen“ der Wände zu Hause freuen konnte. Für mich war es immer ein großes Vergnügen, eine riesige Freude, diese Liebe zu Stiften und Farben mit Leidenschaft zu leben. Aus dieser Leidenschaft erwuchs auch der Wunsch, Kunst zu studieren und zum Beruf zu machen.

Andrea Grube
10.Januar 1952 in Leipzig geboren
Söhne: Alexander und Roman
1970 bis 1974 Kunststudium und Kunstpädagogik
an der Karl-Marx-Universität Leipzig bei
Frau Professor Gabriele Meyer- Dennewitz
Herrn Professor Peter Schnürpel
Herrn Professor Frank Neubauer
Herrn Professor Karl Max Kober
Herrn Professor Günter Regel
1974 Abschluss: Diplom-Fachlehrer

Seit 1974 Lehrtätigkeit als Kunsterzieherin
40 Jahre intensive Erfahrungen mit kreativ-individueller Anleitung zu Kunst und Gestaltung in der Kinder-und Jugendlichenausbildung. Erfolge bei nationalen und internationalen Kunstwettbewerben Verschiedene Ausstellungen und Ehrungen Gestaltung von mehreren Wandbildern mit Schülern des Vogelsbergkreises im Eichhof- Krankenhaus Lauterbach
Künstlerische Gestaltung des „Mauerfall- Trabi“
Mitglied des Kunst- und Kulturvereins der Ernst- Eimer- Freunde e.V.
Mitglied des Partnerschaftsvereins Lezignan

Hier bekommen Sie den Flyer: Flyer zur Ausstellung