1. Hohhauskonzert: Ensemble Ambra – „Zwischen Westen und Osten“

Datum/Zeit
am 19.10.2019 um 17:00 Uhr
Art der Veranstaltung: Lauterbacher Hohhaus - Konzerte


PROGRAMMÄNDERUNG:
Anstelle des angekündigten Ensemble „Biloba“ konzertiert nun in
gleicher
Besetzung das Ensemble: „Ambra“

Foto: Natalia Jansen

Maria Wehrmeyer, Violine
Žilvinas Brazauskas, Klarinette
Asen Tanchev, Klavier

 

 

 

 

Foto: Zuzanna Specjal

Maria Wehrmeyer zeichnet sich unter den jungen Violinisten ihrer Generation durch ein profundes Musikverständnis, die Breite ihres Repertoires, ihre Aufgeschlossenheit gegenüber der zeitgenössischen Musik, eine besondere Neigung zur Kammermusik und – insbesondere seit ihrer Aufnahme in die TONALi-Agentur – Neugier gegenüber neuen Konzertformaten aus.

Geboren im Jahr 2000 in Berlin, begann sie im Alter von vier Jahren Violine zu spielen. Unter ihren Lehrern seien Conrad v. der Goltz in Regensburg und Linus Roth in Augsburg genannt. Derzeit studiert sie bei Antje Weithaas in Berlin. Weitere Impulse erhielt sie durch Meisterkurse bei Zakhar Bron, Midori Goto, Ingolf Turban, Pavel Vernikov, Pierre Amoyal, Salvatore Accardo und Viktor Tretyakov.

Foto: Zuzanna Specjal

Žilvinas Brazauskas (*1991 in Litauen) erhielt mit acht Jahren den ersten Klarinettenunterricht. 2010 begann er sein Studium in Lübeck bei Sabine Meyer, und absolvierte 2014 ein Erasmus-Semester am Conservatoire Superieur National de Musique et de Danse de Paris. Seit 2015 studiert er im Masterstudiengang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Martin Spangenberg und Ralf Forster. Meisterkurse führten ihn u. a. zu Joy Farrall, Eduard Brunner, Nicolas Baldeyrou, Philippe Berrod, Olivier Patey und Pascal Moragues. Žilvinas Brazauskas ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, darunter der A. Mravinsky Wettbewerb (St. Petersburg), die Jeunesses International Music Competition (Bucharest) und der DAAD Preis. 2015 erspielte er sich den ersten Preis beim Felix Mendelssohn-Bartholdy Hochschulwettbewerb in Berlin mit dem Preis der “Freunde junger Musiker”. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2018 wurde er mit einem Stipendium ausgezeichnet und in die Bundesauswahl Junger Künstler aufgenommen.

Foto: Zuzanna Specjal

Asen Tanchev, geboren in Sofia, Bulgarien, erhielt seinen ersten Klavierunterricht mit sechs Jahren und gewann im Alter von zehn Jahren seinen ersten Klavierwettbewerb. Von 2009 bis 2016 studierte der Pianist an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in der Klavierklasse von Arie Vardi. Seit 2016 ist er Meisterklassestudent an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig in der Klavierklasse von Gerald Fauth. Zusätzlich begann er 2016 ein neues Masterstudium Kammermusik in der Klasse von Markus Becker an der HMTM Hannover.
Bis heute hat Asen Tanchev mehr als 15 Preise gewonnen, u. a. den 3. Preis des 10. Internationalen Klavierwettberbs Prinzessin Lalla Meryem 2012 in Rabat, Marokko, den 1. Preis und zwei Sonderpreise beim 12. Internationalen Wettbewerb Junge Virtuosen 2016 in Sofia, Bulgarien und ein Stipendium und zwei Sonderpreise beim Deutschen Musikwettbewerb 2017 in Leipzig, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junge Künstler.

Programm: „Zwischen Westen und Osten“
Johannes Brahms (1833-1897)
Sonate für Klarinette und Klavier op. 120 Nr. 1 in f-Moll

Allegro appassionato
Andante un poco adagio
Allegretto grazioso
Vivace

Dauer 21:00

Alban Berg (1885-1935)
Adagio aus dem „Kammerkonzert“
Fassung für Violine, Klarinette und Klavier vom Komponisten

Dauer 13:30
Pause

Béla Bartók (1881-1945)
Kontraste für Klarinette, Violine und Klavier Sz. 111

Verbunkos (Werbertanz). Moderato ben ritmato
Pihenö (Entspannung). Lento
Sebes (Schneller Tanz). Allegro vivace

Dauer 17:00

Camille Saint-Saëns (1835-1921)
Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 op. 75 in d-Moll

Sonate für Violine und Klavier nr. 1 op. 75 in d-moll
Allegro agitato
Adagio
Allegretto moderato
Allegro molto

Dauer 20:00

Veranstalter ist der „Kreis Lauterbacher Musikfreunde e. V.“