1. Lauterbacher Hohhaus-Konzert, Saison 2016/2017

Datum/Zeit
am 22.09.2016 um 17:00 Uhr
Art der Veranstaltung: Konzert


plath-banciuDie 65. Saison der Lauterbacher Hohhauskonzerte startet am 22. Oktober mit dem Duo Plath – Banciu. Im Jahr 2015 wurden Theo Plath, Fagott und Andrei Banciu Stipendiaten des Deutschen Musikrats. Beide konzertieren im Rahmen der Bundesauswahl Junger Künstler in Deutschland. Sie spielen hochklassige Instrumentalmusik in der Besetzung Fagott- Klavier.

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Foto: Monika Lawrenz

Theo Plath erhielt seinen ersten Fagottunterricht bei Nikolaus Maler, Professor an der Hochschule für Musik Nürnberg. Zudem besuchte er Meisterkurse bei Dag Jensen, Sergio Azzolini und Klaus Thunemann. Er ist seit Oktober 2009 Jungstudent und seit 2013 Student bei Dag Jensen an der Hochschule für Musik und Theater München.
Von 2007 bis 2013 war er Mitglied im Bundesjugendorchester, wo er unter bedeutenden Dirigenten wie Sir Simon Rattle und Kirill Petrenko spielte. Theo Plath gewann zahlreiche erste Preise, u. a. beim Crusell-Fagott-Wettbewerb in Uusikaupunki/Finnland, dem Berthold Hummel Fagottwettbewerb in Würzburg und dem Internationalen Aeolus Bläser-Wettbewerb. 2015 erhielt er ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler. Der Fagottist ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben und der Studienstiftung des deutschen Volkes und war in der Konzertsaison 2014/15 Stipendiat der Mozartgesellschaft Dortmund.
Als Solist war er bereits mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, den Dortmunder Philharmonikern und den Nürnberger Symphonikern zu hören. Er ist Gast bei Festivals im In- und Ausland, wie dem Crusell Music Festival, dem Davos Festival, den Gezeitenkonzerten in Aurich und den Festspielen Mecklenburg Vorpommern.
Anfang 2015 erschien seine erste CD, auf der er mit Ramón Ortega Quero, Sebas­tian Manz, Marc Gruber und der Württembergischen Philharmonie Reutlingen in der Sinfonia concertante von Mozart zu hören ist.

www.theoplath.de

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Foto: Simona Bednarek

Andrei Banciu wurde 1985 in Timisoara (Rumänien) geboren, wo er seinen ersten Klavierunterricht bei Maria Bodo erhielt. Später studierte er in Berlin Klavier bei Klaus Hellwig an der Universität der Künste und bei Fabio Bidini an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ sowie Liedgestaltung bei Wolfram Rieger. Meisterkurse besuchte er u. a. bei Paul Badura-Skoda, Pascal Devoyon, Karl-Heinz Kämmerling, Menahem Pressler und Rudolf Buchbinder.
Bei nationalen und internationalen Wettbewerben erhielt er vielfach Preise, z. B. 1995 Rovere d‘oro (Italien), 1998 und 2002 Jeunesses Musicales Bukarest, 2004 Kissinger KlavierOlymp, 2006 Béla Bartók Szeged (Ungarn), 2010 Artur Schnabel Berlin, 2015 Premio Trio di Trieste. 2015 wurde er Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs in Lübeck und daraufhin in die 60. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen.
Seit 2000 konzertiert Andrei Banciu mit Orchestern in Rumänien, gab Solokonzerte in Deutschland, z. B. beim Kissinger Sommer und bei den Europäischen Wochen Passau, in den Niederlanden, Polen, Ungarn und in den USA sowie Kammermusikkonzerte mit dem Jacques-Thibaud-Streichtrio. Als Kammermusiker führten ihn Konzertreisen in die Niederlande, nach Belgien, Frankreich, Großbritannien und Italien. Seit 2010 ist er der Pianist des von ihm mitbegründeten Jacques Thibaud Ensembles.
2010 bis 2013 unterrichtete er beim Musica Mundi Kammermusikkurs und -festival, wo er 2012 als Solist mit dem Festival-Orchester unter der Leitung von Maxim Vengerov und 2013 mit dem Brussels Chamber Orchestra auftrat.
Seit 2012 hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und seit 2014 an der Universität der Künste Berlin.
Rundfunkaufnahmen seiner Konzertauftritte entstanden u. a. für den Bayerischen Rundfunk, Deutschlandfunk, Radio France und Radio 4 Niederlande. 2012 erfolgte seine erste CD-Einspielung mit den beiden Klaviertrios des französischen Komponisten Alexis de Castillon und 2015 eine weitere CD-Einspielung mit Solo-Klavierwerken.
www.andreibanciu.com